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Schachhochburg Leipzig | Mieses Heimatstadt

Schachhochburg Leipzig

Schachhochburg Leipzig

31. Oktober 1946
Schachhochburg Leipzig – Artikel aus der Leipziger Zeitung 1946 Klicken zum Vergrößern
Zeitung Leipziger Zeitung
Datum Donnerstag, 31. Oktober 1946
Autor E.K.
Anlass Meisterturnier 3.–17. November 1946
Art Historischer Überblick
Leipzig – Wiege des deutschen Schachs

Der Artikel zeichnet die bedeutende Rolle Leipzigs in der deutschen Schachgeschichte nach:

Meilensteine

  • 1848: Gründung der Schachgesellschaft „Augusta"
  • 1877: Gründung des Deutschen Schachbunds in Leipzig
  • 1877, 1879, 1894: Große Schachkongresse
  • 1920–1933: Schachbetrieb im „Café Merkur"

Berühmte Gäste der „Augusta"

  • Adolf Anderssen – der erste inoffizielle Weltmeister
  • Louis Paulsen – 1876 und 1877
  • Emanuel Lasker – 1890 als junges „Schachphänomen"
  • Siegbert Tarrasch
Große Schachspieler aus Leipzig

Der Artikel nennt mehrere bedeutende Schachspieler, die aus Leipzig stammten oder dort wirkten:

Jacques Mieses Max Lange Curt von Bardeleben Minkwitz H. v. Gottschall Swiderski Blümich Fajarowicz
Zeitgeschichtlicher Kontext

Der Artikel erschien nur anderthalb Jahre nach Kriegsende. Er erwähnt auch die dunklen Jahre: „1933 erlebte das Leipziger Schachleben einen starken Rückgang durch den infamen Judenboykott der Nazis."

Viele bekannte Spieler wie Dr. Kaiser, Dr. Blumberg, Gotthelf, Fajarowicz und Mundstück mussten Deutschland verlassen. Der Artikel dokumentiert auch den Neuaufbau des Schachlebens nach 1945 unter Fritz Woog und Walter Schurig.